Computertechnik

Mit der Erfindung des Transistors begann auch in der
Bürotechnik eine völlige Neuorientierung.
Alle bisher bekannten mechanischen Verfahren wurden
durch elektronische Bauelemente ersetzt

Als Computer werden dabei elektronische Rechenmaschinen bezeichnet, die nicht nur eine einfache Ziffernanzeige
besitzen sondern meist einen Bildschirm für komfortableres Arbeiten. Auch sind sie sehr flexibel beim Anschluss unterschiedlichster Peripherie- und Zusatzgeräte, die die Ein- und Ausgabe für die komplexer Verarbeitung von Informationen und Daten erlauben.

Die im Museum vorhandene Anzahl und Vielfalt der Computer erfordert ein Aufteilung und Gliederung, um den Besuchern eine klare und verständliche Botschaft übermitteln zu können. Als ein Kriterium eignet sich dabei die Geschichte der Computerentwicklung in der DDR. Von den Anfängen der 8-Bit-Technik (1981) in klobigen Gehäusen und einfachen Monochrom-Text-Bildschirmen, über verschiedene Entwicklungsstufen von Personal,- Büro- und Arbeitsplatzcomputern bis zum konkurrenzfähigen Nachwende-PC(1990) sind lauffähige Modelle vorhanden, deren Präsentation ein Streifzug durch die unterschiedliche Hard- und Software eines ganzen Jahrzehnts ermöglicht.
Konkrete Beispiele dieser digitalen Rechentechnik sind dabei BC5120, PC1715, AC7100, AC7150, EC1834 und der Soemtron 286. Alle diese Geräte können mit verschiedenen Druckern, Monitoren und weiterer Peripherietechnik kombiniert werden. Auch ist die Präsentation einzelner Modelle mit Spezialfunktionen z.B. als Terminal oder Prozessrechner möglich.

Neben einer reinen „DDR Ausstellung“ ist natürlich die Ergänzung durch im Alter oder Funktionsumfang vergleichbarer westlicher Modelle möglich. So gab es trotz getrennter Entwicklungs- und Wirtschaftsräume kompatible Hard- oder Software, deren Reiz gerade im direkten Vergleich besteht.