Kassentechnik

Für die Gastronomie und den Handel ist die Kontrolle
des Warenstromes eine der wichtigsten Forderungen.
Zu diesem Zwecke wurden Kassen mit verschiedensten
Merkmalen konstruiert.
So gibt es Registerkassen zur Erfassung von Umsätzen nach Bedien- und Warenarten, mit und ohne Belegausgabe oder Aufrechnungskassen zur Aufrechnung mehrerer Positionen mit Endsummendruck.

Erfunden wurde die Registrierkasse 1879 von dem Lokalbesitzer James Ritty in Dayton (Ohio/USA), um den Diebstahl durch sein Personal zu verringern. Der Kern der Erfindung war die Bargeldschublade, die sich nur zum festgelegten Zeitpunkt mit dem für die Registrierkasse typisch gewordenen Klingelgeräusch öffnete.

In unserem Museum finden Sie verschiedenste Arten von Kassen aus allen Epochen. Gleich am Museumseingang wird der Besucher von einer monströsen braunen Kellnerkasse aus den
50er Jahren empfangen.

Eines der wertvollsten Ausstellungsstücke des Museums ist eine silberglänzende Registrierkasse der Marke «National», die 1905 in Ohio gebaut wurde. In die Reparatur dieses zwei Zentner schweren Schmuckstücks wurden ca. 300 Arbeitsstunden investiert.
Zweck solcher Prunkstücke war, dem früheren Kunden die Liquidität und Seriosität des Geschäftes zu demonstrieren.

Im Museum sind aber auf anderen Seite auch sehr viel einfachere Modelle (mechanisch, elektrisch bis elektronisch) - bei denen vor allem die Funktionalität im Vordergrund stand - zu bewundern und auszuprobieren.