Rechentechnik

Alle im kaufmännischen wie auch im wissenschaftlich,
technischen Bereich vorkommenden Berechnungen
wurden von sehr speziellen Geräten gelöst.
Diese Aufgaben übernahmen mechanische, elektrische
und später elektronische Rechenmaschinen.

In unserer Ausstellung ist dann auch das gesamte Spektrum vereint: Von einfachen Rechentafeln, über den chinesischen Abakus (Suanpan), einer große Auswahl von Rechenschiebern, einer Rechentrommel bis zu einer Vielzahl von mechanischen Rechenmaschinen. Diese Maschinen können entweder nur addieren (Einspezies-Maschinen), auch noch subtrahieren (Zweispezies-Maschinen), multiplizieren (Dreispezies-Maschinen) oder alle vier Rechenarten (Vierspezies-Maschine). Es gab große Geräte, die den ganzen Schreibtisch beherrschten oder die kleinste sereinmäßig hergestellte Vierspezies-Rechenmaschine - die Curta von Curt Herzstark - alles haben wir im Programm.
Der mechanische Antieb wurde später durch elektrische Motoren ersetzt - am Grundprinzip änderte sich erst mal nichts. Dieses Grundprinzip beruht auf Zahnrädern, die ineinander greifen und entweder als Sprossenrad oder als Staffelwalze ausgebildet sind. Es gab aber auch Proportionalräder, die die Berechnungen im Inneren ausführten.
Mitte des letzten Jahrhunderts zog dann auch die Elektronik bei den Rechenmaschinen ein und sowohl "Rechenwerk" als auch Ein- und Ausgabe wurden durch analoge und später digitale elektrische Signale realisiert. Auch hierfür haben wir einige Besipiele in unserer Ausstellung und so mancher wird sich freuen, seinen alten Taschenrechner aus Schulzeiten hier wiederzufinden.