Zusammenarbeit und Partnerschaften

Das gesamte Spektrum unserer Tätigkeit ist so angelegt, dass wir neben der Ausrichtung unserer lokalen Ausstellung auch bundesweit agieren, sowie Kontakte ins Ausland pflegen.

Dafür spricht einmal die geographische Zusammensetzung unseres Vereins, die im entsprechenden Menüpunkt (rechts) beschrieben ist. Weitehin sind wir aber bei gleichartigen Museen und ähnlichen Einrichtungen ein angesehener und gleichberechtigter Partner.

Solche Partnerschaften pflegen wir zum Beispiel mit

  • der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur HTWK Leipzig,
  • der Hochschule für Pädagogik in Leipzig,
  • dem Arithmeum in Bonn,
  • dem Forschungsinstitut für diskrete Mathematik in Bonn,
  • dem Siemens Nixdorf Museum in Paderborn,

sowie vielen Einrichtungen in den neuen Bundesländern, die versuchen die Geschichte der untergegangenen Büromaschinen-Industrie der ehemaligen DDR aufzuarbeiten.

Das sind z.B.

  • der Förderverein Robotrontechnik in Dresden,
  • das Zuseum in Bautzen,
  • das Museum in der Beschussanstalt Zella-Mehlis,
  • der Robotron Förderverein Erfurt,
  • der Sömmerdaer Heimatverein und nicht zuletzt
  • das Industriemuseum in Chemnitz.

Beispiele dieser Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen sind z.B. Reparaturen und Restaurationen in unserer sehr gut ausgestatteten Restaurationswerkstatt mit qualifizierten Mitarbeitern.
So haben wir für den Heimatverein in Sömmerda eine komplett restaurierte
6 Zählwerks-Fakturiermaschine geliefert und im Gegenzug einen elektronischen Buchungsautomaten aus Sömmerdaer Produktion erhalten.
Für die technischen Sammlungen in Dresden stellten wir einen Computer der ersten Generation aus DDR Produktion, A 5120 mit Drucker K 6314, für eine geplante Ausstellung zum Symposium für Rechentechnik in Dresden zur Verfügung.

Aus unserer umfangreichen Sammlung zu Entwicklung der Computertechnik, welche nicht zuletzt durch eine umfangreiche Schenkung von der HTWK Leipzig im Jahr 2007 ergänzt wurde, stellen wir dem Konzept Freiraum für eine langfristige Robotik-Wanderausstellung einen Ringkernspeicher zur Verfügung.

Aktiv sind wir auch im Internationalen Forum historische Bürowelt e.V. (IFHB). Dieser 1981 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die technische und soziale Geschichte des Büros und der Büroarbeit zu erforschen und hierzu Informationen und Beiträge zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Das deckt sich natürlich mit unseren Zielen und so gibt es eine langjährige Partnerschaft, die beiden Vereinen zugute kommt.

Diese aufgeführten Beispiele zeigen, dass wir nicht nur eine Ausstellung Bürotechnik in unserer Region betreiben, sondern bemüht sind, durch intensive Zusammenarbeit mit ähnlich ausgerichteten Einrichtungen Erfahrungen auszutauschen, die sich dann in unserer Arbeit vor Ort niederschlagen. Dies soll heißen, wir verstehen uns nicht nur als Ausrichter einer musealen Technik-Sammlung, sondern wollen mit unserer Arbeit eine bleibende Hinterlassenschaft für folgende Generationen schaffen und gleichzeitig an die vielen Genies, hochspezialisierten Konstrukteure, Techniker und auch einfachen Arbeiter erinnern, welche zu solchen großen technischen Leistungen in der Lage waren.

Das diese Bemühungen nicht unbeachtet bleiben, zeigen die Reaktionen in den lokalen und überregionalen Medien. Neben vielen rigionalen Berichten ist so vor allem eine Reportage einer freien Korrespondentin der Nachrichtenagentur des deutschen Depeschendienstes über unsere Einrichtung erwähnenswert. Diese Reportage war im Internet eingestellt und in verschiedenen überregionalen Zeitungen wie der Freien Presse in Chemnitz und dem Sächsischen Tageblatt in Dresden veröffentlicht worden:

Dieser Artikel hatten eine große Resonanz bei den Lesern und im Anschluß hatten wir eine steigende Anzahl von Besuchern aus dem Großraum Dresden und Chemnitz zu verzeichnen. Ebenso konnten wir viele Schenkungen entgegen nehmen. Es wurden natürlich auch viele Angebote zum Ankauf von Exponaten gemacht, denen wir leider nicht folgen konnten.

Zum Schluss dieser Ausführungen können wir zusammenfassend einschätzen, dass unsere Einrichtung weit über unsere regionalen Grenzen hinweg bekannt ist, gern besucht wird und wir für viele Einrichtungen, Vereine und Privatpersonen ein geschätzter Partner isind.
Dieses soll gerade durch diese Seiten bewahrt und wenn möglich noch verstärkt werden.